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Geschichte

Ein kurzer Einblick in die Geschichte der Landi Bolligen

Am Sonntag, den 18. Mai 1890 gründeten 12 Bauern aus der Region Bolligen die Landwirtschaftliche Genossenschaft Bolligen mit dem Ziel, eine Selbsthilfeorganisation für die Warenbeschaffung aber auch den Absatz zu bilden.

Speziell gewählte und entschädigte "Umbieter" gewähr-leisteten den Kontakt unter den Mitgliedern, holten aber auch Bestellungen ein um so die Menge zu bündeln und einen besseren Preis zu erwirken. Vermittelt wurden so Saatgut, einige Düngerarten und Kraftfuttermittel. Gekauft wurde vom günstigsten Anbieter, vorerst dem Privathandel, aber zunehmend auch vom Verband (VLG)

Die Vorstandsarbeit war sehr intensiv und zeitaufwändig, in frühen Protokollen ist von 6 - 8 stündigen Sitzungen die Rede. Aber man war trotzdem effizient und Neuem gegenüber aufgeschlossen, die schrittweise Einführung des Telephons ab 1905 bedeutete Entlastung für die Umbieter. Auch war Bolligen die erste Genossenschaft die den neu entstandenen Postcheckverkehr nutzte.

1916 - mitten im 1. Weltkrieg - wurde mit dem Bau eines zentralen Lagerhauses bei der Station Bolligen begonnen und trotz wiedriger Umstände wie fehlendes Baumaterial und schlechter Baugrund 1917 beendet.

       

                               1940                                                                                       1960


                                    1968   

                                                                                 
Von da an ging es aufwärts:

1919 der erste vollamtliche Magaziner wird eingestellt

1921 Wahl des ersten vollamtlichen Geschäftsführers

1924 Bau der Anschlussgeleise, nun konnten die Bahnwagen direkt be- und entladen werden

1932 Erweiterung der Landparzelle, Einbau einer Futtermühle und Bau des 3-Familienhauses 92a

1937 Einrichtung einer Brückenwaage (2000 stillgelegt)

1948 Erste Erweiterung durch einen Anbau

1961 Bau einer bedienten Tankstelle, weiterer Anbau

1962 ein Lastwagen wird angeschafft

1968 am 19. März zerstört ein Feuer (Brandstiftung) das Lagerhaus, nur die Getreidesilos und die Tankanlage sind noch brauchbar. Der Betrieb wird in einer Notbaracke aufrecht erhalten und bereits am 2. Mai mit dem Wiederaufbau begonnen.

1969 Die Tankanlage wird zur Selbstbedienungstankstelle umgebaut

1989 nochmaliger Umbau der Tankstelle, diese ist nun beidseitig befahrbar und z.T. überdacht

1990 Ersatz des Lastwagens durch einen Liefewagen, Anschaffung einer modernen EDV-Anlage

1997 beginnende Stagnation im Agrarhandel, erste Pläne zu einem Ladenumbau

2000 der Ladenumbau wird realisiert, die Ladenfläche von 80 auf 600 m2 vergrössert

   

                              1980                                                                                     1999

                                 2010


2002 erstmals hat die Landi einen Lehrling (KV)

2003 erstmals über 10 Mitarbeiter (inkl. Teilzeit)

2004 Anbau des Aussenverkaufs nordseitig

2005 Einstellung der eigenen Futtermittelproduktion

2009 Umbau der Silos zu Büro- und Infrastrukturräumen, die bestehenden Büros und Räume werden zum Laden genommen.

2015 feiert die Landi das 125 Jahre-Jubiläum.  Umbau der Tankstelle auf Multiprodukt-Säulen

2018 Die Tankstelle wird ganz überdacht

        

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